Poker in Deutschland: wo Sie wirklich spielen können
Deutschland hat rund 28 Spielbanken, die Poker im Spielangebot führen — aber nur etwa die Hälfte davon lässt Sie tatsächlich gegen andere Spieler um einen Pot spielen. Der Rest bietet hausbankierte Varianten wie Bavarian Texas Hold'em oder Heads-Up Hold'em an, bei denen jeder Gast einzeln gegen die Bank antritt. Wir haben die Spielangebotsseiten jedes Hauses einzeln gelesen und unterscheiden auf jeder Venue-Seite klar zwischen beidem.
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Upcoming tournaments in Germany
All tournamentsPoker rooms & casinos in Germany
All venuesTop players from Germany
All players| # | Player | Hometown | Live earnings |
|---|---|---|---|
| 1 | Fedor Holz | Saarbrücken | $50,681,510 |
| 2 | Christoph Vogelsang | Sassenberg | $47,091,847 |
| 3 | Rainer Kempe | Berlin | $23,534,768 |
| 4 | Koray Aldemir | Berlin | $23,271,015 |
| 5 | Ole Schemion | Berlin | $22,250,266 |
| 6 | Dominik Nitsche | Minden | $21,680,167 |
| 7 | Steffen Sontheimer | — | $13,739,393 |
| 8 | Leon Sturm | — | $13,699,137 |
| 9 | Manig Loeser | Bad Homburg | $12,249,674 |
| 10 | Christopher Nam Nguyen | — | $11,926,687 |
Wo das beste Spiel läuft
Nach den von den Häusern selbst veröffentlichten Zahlen ist die **Spielbank Wiesbaden** die mit Abstand stärkste Adresse: Cashgames an sieben Tagen die Woche an fünf bis acht Tischen ab 18:00 Uhr, vier Varianten (Texas Hold'em, Omaha, Seven Card Stud, Draw Poker) und eine Taxe, die nicht mitwächst — 2 € pro Pot bei Blinds 2/4, 5 € bei 5/10, „no flop, no drop". Turniere laufen dort ganz ohne Entry Fee, das heißt 100 % der Buy-ins fließen in den Preispool. Kein anderes deutsches Haus veröffentlicht vergleichbare Konditionen.
Danach kommt die **MERKUR Spielbank Aachen** mit bis zu sieben Cashgame-Tischen täglich ab 19:00 Uhr, gefolgt von **Hannover** (täglich NLH 5/5, Omaha dienstags und freitags) und **Hohensyburg** bei Dortmund, wo montags bis donnerstags 5/10 mit 500 € Mindest-Buy-in läuft — das größte veröffentlichte Spiel des Landes.
Die Netzwerke
**Bayern** betreibt neun staatliche Spielbanken, die alle Poker führen und gemeinsam die Spielbanken Bayern Pokermeisterschaft austragen: mindestens zwei Ranglistenturniere pro Haus und Monat, 90 % Ausschüttung, Startstacks ab 100 Big Blinds. Das Finale der 11. SBPM läuft vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Feuchtwangen mit 100.000 € Garantie.
**Baden-Württemberg** hat drei Häuser — Baden-Baden, Stuttgart und Konstanz — mit eigener Landesmeisterschaft. Die 12. BW Pokermeisterschaft im Januar 2026 zählte 196 Spieler und 357.000 € Preisgeld; die nächste ist für 2027 geplant.
**Nordrhein-Westfalen** (MERKUR) hat sechs Spielbanken, von denen drei echtes Poker anbieten: Aachen, Hohensyburg und Bad Oeynhausen. Duisburg und Monheim führen ausschließlich Heads-Up Hold'em gegen die Bank.
**Niedersachsen** hat zehn Häuser, aber nur vier mit Poker: Hannover, Braunschweig, Bad Zwischenahn und Osnabrück. Wichtig für Reisende: das Mindestalter beträgt hier 21 Jahre statt 18.
**Sachsen-Anhalt** (Halle, Leuna, Magdeburg) und **Sachsen** führen nach eigenen Angaben ausschließlich Poker gegen die Bank — in Sachsen sogar nur im Automatenspiel. In diesen beiden Bundesländern gibt es kein Cardroom-Poker.
Die Taxe verstehen
Deutsche Spielbanken nehmen in der Regel keinen prozentualen Rake, sondern eine gestaffelte Taxe je Spiel: typischerweise nichts bis 50 € Pot, dann 4–5 €, ab 200 € zehn Euro und ab 500 € zwanzig. Das trifft mittelgroße Pots proportional am härtesten. Wiesbaden ist die große Ausnahme — dort bleibt der Betrag flach.
Seltene Spiele
Wer etwas anderes als Hold'em sucht: **Bad Zwischenahn** setzt donnerstags Seven Card Stud Pot Limit an, das einzige planmäßige Stud-Spiel, das wir in Deutschland gefunden haben. **Bad Kissingen** (Bayern) und **Braunschweig** haben feste Omaha-Termine, das **Casino Esplanade** in Hamburg spielt mittwochs Pot Limit Omaha, und Wiesbaden führt zusätzlich Draw Poker.
Alle Angaben stammen von den Seiten der Häuser selbst, gelesen im September 2026, und können sich ändern. Dies ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.
Frequently asked questions
In welcher deutschen Spielbank kann man am besten pokern?
Nach den veröffentlichten Konditionen die Spielbank Wiesbaden: fünf bis acht Tische an sieben Tagen, vier Varianten, eine flache Taxe von 2 € beziehungsweise 5 € pro Pot und Turniere ganz ohne Entry Fee.
Warum bieten so viele deutsche Casinos „Poker" an, obwohl man dort nicht spielen kann?
Weil sie hausbankierte Tischspiele meinen — Bavarian Texas Hold'em im Süden, Heads-Up Hold'em im Westen und Osten. Dabei spielt jeder Gast allein gegen die Bank, es gibt keinen Pot und einen festen Hausvorteil.
Was ist die Taxe?
Eine feste, nach Potgröße gestaffelte Gebühr je Spiel anstelle eines prozentualen Rakes — meist 0 € bis 50 €, dann 4–5 €, ab 200 € zehn und ab 500 € zwanzig Euro.
Wo gibt es in Deutschland noch Seven Card Stud?
In der MERKUR Spielbank Bad Zwischenahn, donnerstags ab 19:30 Uhr als Pot Limit mit 200 € Buy-in.
Ab welchem Alter darf man in deutschen Spielbanken pokern?
Grundsätzlich ab 18 Jahren — in Niedersachsen jedoch erst ab 21.